Wie man Loyalität für Parteien gewinnt 

Parteien benötigen mehr als politisches Marketing. Sie müssen das gleiche Verständnis entwickeln wie kommerzielle Unternehmen. Um erfolgreich in der Gunst um Mitglieder, Wählerstimmen und Spenden bestehen zu können, brauchen Parteien ein erfolgreiches Business Design.  

Problem
Die Wahlmüdigkeit macht eines sehr deutlich: In Ermangelung klarer Inhalte tritt eine Hauptperson in den Vordergrund. Nicht das Programm entscheidet die Wahl. Es ist heute Angela Merkel für die CDU, Gregor Gysi für die Linken und gestern war es Hans-Dietrich Genscher von der FDP.

Deutschland sucht den Superstar.

Diese Entwicklung ist fatal. Denn Stars kommen und gehen. Nachhaltig erfolgreiche Organisationen leben nicht vom Charisma einer Person, sondern von ihrem unverwechselbaren Produktangebot. Und genau hier liegt das Defizit der Parteien. Mit kaum mehr vorhandenen Unterscheidungsmerkmalen verlieren die Parteien die Bedeutung beim Wähler.

Die große Chance
Dies ist die Stunde der Mutigen und Ambitionierten. Die Partei, die eine neue, klare und zugkräftige Vision entwickelt, hat für Jahrzehnte gewonnen!
Wie es geht, zeigt das erfolgreichste Unternehmen aller Zeiten: die katholische Kirche. Keine andere Organisation hat eine vergleichbar große Mitgliederzahl und Mitgliederbindung vorzuweisen. Gegründet vor mehr als 2000 Jahren, hat die katholische Kirche heute mehr als 1,2 Mrd. Mitglieder. Denn sie bietet Produkte, die die Sehnsucht der Menschen erfüllen.

Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass sich Unternehmen und Parteien in wesentlichen Bereichen entsprechen wie privatwirtschaftliche Unternehmen funktionieren. Sie tauschen Produkte gegen Entgelt. So erhalten Parteien von ihren Wählern Stimmen und von ihren Sponsoren Geldspenden.

Erster Schritt der Erkenntnis
Was lernen wir daraus für die politische Partei?Entscheidender Schritt ist die Übertragung von Erfolgsfaktoren der Betriebswirtschaft auf den politischen Bereich. Trotz professioneller Wahlkämpfe wird der Wähler unberechenbarer: Ihm fehlt die Orientierung, die Erfüllung von Sehnsüchten, von Wünschen, Hoffnungen und Bedürfnissen. Deshalb gewinnt ein gesamtheitliches Business Design für Parteien zunehmend an Bedeutung.

Die Entwicklung des Business Designs für Parteien
Aus dem Blickwinkel des Wählers ist ein Parteiprogramm dann ein optimales Produktversprechen, wenn es Angebote gibt, die individuellen Wünsche, Hoffnungen und Bedürfnisse ansprechen, die menschliche Sehnsüchte erfüllen und bei Wählern Belohnungsgefühle auslösen. Hieraus entsteht das Humanly Relevant Business Design von Two Wise Men. Die Zauberworte lauten Fokus, Fokus und Fokus, um im Wettbewerb die Wähler und Sponsorengelder zu gewinnen.

Die Nr. 1 in einer Kategorie werden
Wähler schätzen Spezialisten mehr als Generalisten. Eine Partei wird dann in den Köpfen der Wähler verankert, wenn sie mit ihrem Produktversprechen eine Kategorie begründen. Studien zeigen: Nur die Nr.1 in einer Kategorie hat den Logenplatz im Gedächtnis der Menschen. Um den Platz zu halten, müssen alle Argumente von dem Kernargument der Nr 1-Kategorie abgeleitet und kommuniziert werden.

Nr. 1 Delivery force
Um zur Nr. 1-Kategorie zu werden, benötigen die Parteien ein integriertes Geschäftsmodell. Die Two Wise Men Delivery Force sorgt dafür, das Kernangebot zielgruppenrelevant durchzusetzen. Sämtliche Touchpoints mit den Wählern sind auf die Festigung der Nr. 1-Markenposition auszurichten.

Das Erreichen des Mitglieder- und Wählerwachstums ist eine ebenso wichtige Zielsetzung wie die Sicherstellung der Parteien-Finanzierung.

Two Wise Men: der Weg No. 1 in der Category Kategorie zu werden
Um zur Nr. 1-Kategorie zu werden, empfiehlt Two Wise Men die Ansprache des limbischen Systems, um Wünsche und Träume auf der Landkarte der Sehnsüchte zu fixieren. Aus dieser Position entwickelt Two Wise Men das Humanly Relevant Business Design, das Kommunikation und Delivery System integriert.<
Hier setzen wir voraus, dass neuartige Ideen und Konzepte ohne Zwänge und Restriktionen der Vergangenheit entwickelt und realisiert werden können. Denn sonst erhält der Wähler erneut eine Kakofonie an politischen Angeboten, nicht aber den sehnsüchtig erwarteten Mehrwert klarer politischer Angebote.

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